[English below]
Was macht einen Zauberspruch aus?
Was wäre, wenn wir uns Zaubersprüche (spells) als mehr als nur Beschwörungen vorstellen, die jemanden verführen und kontrollieren können? Könnten spells als Werkzeuge der kollektiven Befreiung neu konzipiert werden, wenn wir ihre Fähigkeit untersuchen, eigenwillige Bilder, Klänge, Worte und Handlungen hervorzurufen, die den Körper aus einem Zustand der Erstarrung oder Blockade in Bewegung versetzen können?
Spells Against Fears ist ein physisches Theaterstück zwischen Autofiktion und Traumreise, arrangiert von fünf Frauen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise ins Herz der Angst, um deren Gestalt – kollektiv und individuell – zu erfassen und Wege zu finden, sie zu überwinden, damit sie, wenn die Nacht hereinbricht und das Licht erlischt, den Mut finden, sich zu bewegen.
What makes a spell?
What if we imagine spells to be more than enchantments that can entice and control someone? Can spells be reconceptualised as tools of collective liberation if we explore their ability to conjure up idiosyncratic images, sounds, words and actions that can mobile the body from a state of freeze or shutdown into action?
Spells Against Fears is a physical theatre piece between auto-fiction and quantum dreaming by five women. Together they journey into the heart of fear to
map its shape – collective & individual – and find passages across it, so when the night falls and light goes out, they can find the courage to move.
Graphic: Henrie Kirsch

