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AKTUELL
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Ausschreibung an Queer/lesbische BiPoC Schauspieler*innen
Es geht um ein Zwei-Personen-Theaterstück, basierend auf einem Prosatext über eine lesbische Freundschafts- und Liebesgeschichte. Anastasia trifft zufällig Mascha in der U-Bahn, woraufhin sie einen Cocktail aus Leid, Lust, Sehnsucht und Verlustgefühlen erbricht. Zwischen Traum und Wachzustand entwickelt sich die Erinnerung an Mascha zu absurder Spinnerei. Inmitten von Fliegen und fallenden Haarspitzen stellt sich die Frage, welcher Geschmack auf der Zunge der Trennung zurückbleibt: Schlummerndem Verlust und erwachende Lust?
Wenig oder keine Erfahrung auf der Bühne? Das ist bei der Auswahl kein Ausschlusskriterium. Zeitliche Verfügbarkeit während der Probenphase sowie zu den Aufführungsterminen hingegen ist erforderlich. Es kann leider keine Bezahlung erfolgen – wir alle machen das ehrenamtlich und um mehr Theatererfahrung zu sammeln und eine gute Zeit zu haben.
Wen suchen wir? Beide darzustellende Figuren sind Lesben. Da es den Macher*innen u.a. um queere und insbesondere lesbische Sichtbarkeit und Empowerment geht, suchen wir explizit nach Schauspieler*innen, die sich als queer einordnen und nicht cis männlich sind. Durch diese Eingrenzung soll ein Safer Space und Ausgangspunkt für die Probenarbeiten geschaffen werden. Als intersektional aufgestelltes Regie-Team haben wir beschlossen, bei der Besetzung der*des Co-Protagonist*in die Ausschreibung an BiPoC Personen zu richten. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass das Produktionsteam aus BiPoC Künstler*innen aber mehrheitlich aus weißen Künstler*innen besteht.
Co-Protagonist*in: Nova (they/them; 39) ist Schauspieler_in, Peformer, Drag King mit deutsch/bulgarischen Wurzeln. Arbeitet gerne mit Biografien, Humor und liebt das Spiel mit gesellschaftlichen und körperlichen Grenzen. Website: www.novadespov.com
Regieassistenz und Co-Produzentin: Tanvi (sie/ihre) ist eine radikale, feministische, lesbische Frau aus Indien. Sie hat Erfahrungen mit Theater, sowie Nukkad-Natak (Straßentheater), sowohl auf als auch hinter der Bühne. Sie interessiert sich für intersektionales, BIPOC-, trans- und lesbisch-zentriertes Theater.
Die*r Autor*in: Caro (keine/sie) studiert Szenische Künste und schreibt mal als Chantal Schurke, mal als Caro, aber immer irgendwas zwischen Prosa und Szenischem. Dabei dreht es sich um absurde Alltagssituationen, hot-stuff und Kriseschieben, hard feelings, lächerliches Schimpfen und soft launched dykischen* Desires des Alltagshorrors. Caros letzte Veröffentlichung ist der szenische Text „theordinary is fucking sickening me“ in der Bella triste Nr. 71.
Regie-Person und Co-Produzentin: Maja (sie/ihre) studiert Theaterwissenschaften und interessiert sich für queerfeministisches, postdramatisches Theater. Ihre lesbische Identität spielt eine zentrale Rolle in ihrem Theaterschaffen. Sie möchte lesbische Figuren zentrieren, für sich stehen und sprechen lassen. Unbeschönigt und ohne Rücksicht auf die Erwartungen einer patriarchalen, heterozentrischen Gesellschaft.
Das solltest du wissen! Das Stück enthält explizite Sprache und sexuelle Inhalte. Sexuelle Sprache und (gespielte) sexuelle Handlungen auf der Bühne werden ein großer Teil der Inszenierung sein. Je nach Bedürfnissen und persönlichen Grenzen der Spielenden kann dies auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden. Dafür muss beispielsweise keine Nacktheit auf der Bühne stattfinden, aber du solltest dich wohl damit fühlen, eine sehr offen sexuelle Figur zu spielen. In diesem Zusammenhang gibt es auch eine*n Intimacy Coordinator*in im Team.
Für die Teilnahme an dem Projekt ist die Mitgliedschaft im tik (für die Dauer des Projekts) notwendig. Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20/ermäßigt 10 Euro im Monat und beinhaltet auch einige Vorteile, u.a. Versicherungsschutz bei den Proben.
Das solltest du wissen! Das Stück enthält explizite Sprache und sexuelle Inhalte. Sexuelle Sprache und (gespielte) sexuelle Handlungen auf der Bühne werden ein großer Teil der Inszenierung sein. Je nach Bedürfnissen und persönlichen Grenzen der Spielenden kann dies auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden. Dafür muss beispielsweise keine Nacktheit auf der Bühne stattfinden, aber du solltest dich wohl damit fühlen, eine sehr offen sexuelle Figur zu spielen. In diesem Zusammenhang gibt es auch eine*n Intimacy Coordinator*in im Team.
Für die Teilnahme an dem Projekt ist die Mitgliedschaft im tik (für die Dauer des Projekts) notwendig. Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20/ermäßigt 10 Euro im Monat und beinhaltet auch einige Vorteile, u.a. Versicherungsschutz bei den Proben.
Die Räume, die wir nutzen, sind leider nicht alle rollstuhlgerecht. Wenn du dazu Fragen hast, versuchen wir, diese zu klären.
Wann solltest du Zeit für die Produktion einplanen? Am 16.10.2026 findet unsere erste offizielle Probe statt. Danach proben wir meistens Freitags und Sonntags. Vom 14.-19. Dezember proben wir täglich ganztägig. Premiere + vier Vorstellungen sind im Februar.
Casting am 14.10.2026 in Berlin-Friedrichshain. Mehr Informationen erhältst du natürlich nach deiner Bewerbung.
Wie bewerbe ich mich? Wenn du Lust und Zeit hast, dabei zu sein, schick uns gern bis 12. Oktober 2026 ein kleines, unkompliziertes Video, gern auch im Selfie-Style, in dem du dich vorstellst, an kontakt@theater-im-kino.de. Uns interessiert, wer du bist und was dich an dem Projekt interessiert.
Wir freuen uns auf dich!