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AKTUELL

Für WALK OF SHAME – Ein kollaboratives Performance-Projekt –

suchen wir

10 Personen für die Bühne und drumherum

 „Slut“! „Szmata“! „Sürtük“! „Schlampe“! Die Liste könnten wir ewig weiterführen, in jeder beliebigen Sprache, mit jedem beliebigen Anfangsbuchstaben. Frauen bzw. Flinta*-Personen (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender* Personen) haben seit Jahrhunderten und überall auf der Welt mit ´Slutshaming` zu tun. Bis heute. Fällt Euch eine männliche Variante zu der Dorfmatratze oder zur gähnenden Vagina ein? Uns nicht. Denn es handelt sich um eine seit Langem eingeübte Methode: Slutshaming ist patriarchale Repression in Reinform. Die Kernfrage lautet nach wie vor: Wer darf sich sexuelle Freiheit nehmen, ohne Beschimpfungen oder Schlimmeres ertragen zu müssen?

Schnupperworkshops

Entweder am Samstag, 28.2.
oder am Sonntag, 1.3.2026
jeweils 14 – 16 Uhr
tik -Theater im Kino – Rigaer Str. 77, 10247 Berlin

 

 Proben

März bis Juni, sonntags jeweils 14 bis 17 Uhr
In der Endprobenphase proben wir intensiver, Details besprechen wir jeweils bei den Schnupperworkshops
 

Aufführungen

Mitte Juni/ Ende Juni 2026

In gemeinsamen Workshop- und Probenphasen wollen wir unsere Erfahrungen austauschen, sammeln und theaterpädagogisch mit ihnen arbeiten. Mit unseren Körpern, unseren Worten und Stimmen greifen wir Autobiografisches auf und verfremden es, um es auf die Bühne zu bringen. Persönliche Erlebnisse anonymisieren wir, sodass Schutz und Grenzen aller gewahrt bleiben. Das erarbeitete Material verdichten wir zu einer Performance, die wir im tik präsentieren werden.

Die Macherinnen

„Wir“ sind Vero Musilova und Cati Watermann, ausgebildete Theaterpädagoginnen (BuT) und erfahrene Workshop-Leiterinnen.

Wen wir suchen

Der Aufruf richtet sich an Flinta*-Personen, die das Thema anspricht, Cis-Männer schließen wir aber nicht generell aus – eine reflektierte Perspektive auf das Thema ist ein Muss. Eine Vielfalt an Sprachen, ethnischen Herkünften, Kulturen, Nationalitäten, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Beeinträchtigungen, physischen Erscheinungen, sozialem Status, Familienstand, Religion, Weltanschauung und Alter ist wünschenswert und willkommen. Die Räume, die wir nutzen, sind leider nicht alle rollstuhlgerecht.

Das Projekt bietet die Möglichkeit, mit persönlichem Material zu arbeiten, und kann daher sensible Themen und Emotionen berühren. Es wird Raum für Austausch und Reflexion geben, jedoch keine professionelle psychologische Betreuung.

Was du mitbringst

Vorerfahrung auf der Bühne ist nicht nötig. Lust auf Spielen ist von Vorteil, Offenheit ein Muss. Es gibt jedoch auch Raum für Rampenlicht-Scheue.. Austausch, kreative schöpferische Arbeit und Spaß stehen bei diesem Projekt im Vordergrund. Wir werden vorwiegend auf Deutsch arbeiten, Vielfalt der Sprachen ist aber ausdrücklich erwünscht.

Zeitliche Verfügbarkeit während der Probenphase sowie zu den Aufführungsterminen ist erforderlich. Mindestalter ist 18 Jahre. Für die Teilnahme an dem Projekt ist die Mitgliedschaft im tik (für die Dauer des Projekts) notwendig. Der monatliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20/ermäßigt 10 Euro im Monat und beinhaltet auch einige Vorteile, u.a. Versicherungsschutz bei den Proben.

Auswahlprozess

Gesucht werden ca. 10 Personen, die mit uns kollaborativ arbeiten möchten. Der Schnupperworkshop dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Dabei stellen wir unsere Arbeitsweise vor und geben weitere Informationen. Im Anschluss kannst du entscheiden, ob du Interesse an dem Projekt hast – und wir, ob es von unserer Seite passt.

 Kontakt

Melde dich bitte beim tik an und gib bitte deinen Wunschtermin für den Schnupperworkshop an.

 kontakt@theater-im-kino.de